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Geruchstraining bei Ecomondo 2018

D-Nasen nutzte die Umweltausstellung Ecomondo 2018 zu Besucher über Gerüche aufklären am ISWA-Stand. Ein Team von Geruchsforschern von Politecnico Milano unter der Leitung von Selena Sironi brachte eine Reihe von Proben mit, mit denen die Fähigkeit der Besucher, Gerüche gemäß dem für die OdourCollect-Anwendung vorgeschlagenen neuen Bewertungssystem zu bestimmen, sowohl aufgeklärt als auch getestet werden konnte.

Die Qualität der vom D-NOSES-Projekt gesammelten Daten hängt von der Fähigkeit der Öffentlichkeit ab, Gerüche richtig einzuschätzen. Es ist daher unerlässlich, ein einfaches und zuverlässiges System für freiwillige Bürgerwissenschaftler zu entwickeln, um Gerüche zu identifizieren und zu klassifizieren, denen sie in ihrer Umgebung begegnen. Es gibt mehrere sehr effektive traditionelle wissenschaftliche Methoden zur Klassifizierung und Beschreibung von Gerüchen Diese sind in der Regel komplex und erfordern die Aufzeichnung mehrerer unterschiedlicher Dimensionen, um den Duft richtig zu beschreiben.

Ohne vorherige Schulung kann die Verwendung jedoch schwierig und umständlich sein. Für D-NOSES ist es weniger wichtig, jedes Detail der Gerüche genau zu beschreiben, solange sie so klassifiziert werden können, dass sie ihre mögliche Quelle widerspiegeln und von Nicht-Experten problemlos in einer mobilen App aufgezeichnet werden können. Aus diesem Grund wird ein vereinfachtes Bewertungssystem vorgeschlagen, das nur aus zwei Dimensionen besteht - hedonischer Ton und Intensität. Der hedonische Ton liefert ein Maß dafür, wie angenehm oder unangenehm die Wahrnehmung des Geruchs ist, auf einer Skala von -4 (äußerst unangenehm) bis +4 (äußerst angenehm). Die Intensität ist das Wahrnehmungsniveau, das von weich (1) bis stark (6) variieren kann.
Die Besucher wurden in das Projekt eingeführt und gebeten, einige häufige Gerüche aus Probenflaschen zu identifizieren. Zu den Gerüchen gehörten Kaffee, Orange, Birne und andere übliche Düfte, die sehr gut erkennbar sein sollten. Für die Besucher war es zunächst nicht einfach, die Gerüche ohne Aufforderung zu erkennen. Nach Aufforderung waren sie viel besser in der Lage, nachfolgende Proben zu identifizieren, und wurden dann gebeten, einen weiteren Satz von Proben gemäß dem neu vorgeschlagenen Geruchsbewertungssystem zu bewerten. Durch anschließenden Vergleich der Bewertungen für die verschiedenen Proben zwischen den verschiedenen Testpersonen können die Forscher beurteilen, ob das Bewertungssystem angemessene Informationen liefert, anhand derer bestimmt werden kann, woher die Gerüche stammen und wie hoch die daraus resultierende Belästigung sein könnte.

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