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D-NOSES auf der Tagesordnung: ECSA-Konferenz 2020

Die ECSA-Konferenz 2020 wurde zu Beginn der zweiten Septemberwoche 2020 ins Leben gerufen. Die European Citizen Association (ECSA) organisiert seit 4 Jahren groß angelegte Konferenzen zu allen Themen der Citizen Science und hat es dieses Jahr erfolgreich geschafft, eine weitere abzuhalten - Voll online! Die Teilnehmer waren eingeladen, an verschiedenen Vorträgen, Workshops, Posterpräsentationen und einigen Online-Socials teilzunehmen, die diese Woche mit den neuesten Updates zu Citizen Science (CS) gefüllt waren. Wo ist die Disziplin? Was sind die aktuellen Herausforderungen für das Feld? Was sind die jüngsten Entwicklungen? Dies sind einige Fragen, die während der Konferenz aufgeworfen wurden - während derer Mitglieder des D-NOSES-Teams aufschlussreiche Sitzungen abhielten.

Über ECSA

Eine Initiative zur Förderung der Citizen Science in ganz Europa, ECSA wurde 2013 während der Grünen Woche der EU ins Leben gerufen. Der Mitgliedsverband versammelt Forscher, Praktiker und Bürger mit dem Ziel, "die Demokratisierung der Wissensproduktion voranzutreiben". ECSA-Konferenz 2020 ist die vierte Konferenz dieser Art, eine Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch über Citizen Science.

D-NOSES auf der Tagesordnung!

Mitglieder der D-NOSES Team Führen Sie während der Konferenz zwei verschiedene Sitzungen durch, in denen die Engagement-Strategie des Projekts sowie einige vorläufige Ergebnisse aus vorhandenen Fallstudien vorgestellt werden.

D-NOSES 'Poster: # 8 Schritte zur Bekämpfung der Geruchsverschmutzung bei Bürgern: Ein Modell zur Orchestrierung des vierfachen Helix-Stakeholder-Engagements in der Citizen Science

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, dank Louises Posterpräsentation mehr über das Engagement-Modell von D-NOSES zu erfahren. Louise ging die verschiedenen Schritte der D-NOSES-Methodik durch, um von Gerüchen betroffene Gemeinschaften zusammen mit dem angewandten Wissen des Barcelona-Piloten einzubeziehen.

María, Lucía und Nora veranstalteten später einen Workshop speziell zum Thema „Engagement in Citizen Science“, in dem die Teilnehmer die Gelegenheit hatten, sich eingehender mit dem Engagement-Modell von D-NOSES zu befassen. Von der Stakeholder-Zuordnung über das Pilotdesign bis hin zur Datenerfassung wurden die Teilnehmer gebeten, ihre Meinung dazu abzugeben, wie das Engagement für bewährte Verfahren für Citizen Science-Projekte erfolgen kann. Auf die Frage, welche Stakeholder zuerst einbezogen werden sollten - ob Industrie, Behörden oder Bürger - gingen die Meinungen auseinander. Es wurde klar, dass es keine richtige Antwort gibt: Die Annäherung an einen Stakeholder als ersten Schritt des Engagements hat Vor- und Nachteile! Wie Maria sagt es:

"Es hängt alles vom Standort, dem Problem, mit dem Sie sich befassen, den Machtverhältnissen zwischen den verschiedenen Interessengruppen und den Ressourcen ab, über die Sie verfügen. Aber denken Sie daran, wer auch immer Sie zuerst engagieren, seien Sie transparent und teilen Sie Ihre Pläne und verwalten Sie die Erwartungen."

Das Team präsentierte auch vorläufige Ergebnisse der Überwachung der Geruchsverschmutzung mithilfe der OdourCollect-App im Forum-Bereich von Barcelona, ​​dem Ort, an dem der erste Pilot von D-NOSES gestartet wurde. Was aber, wenn die betroffene Community nicht über die Mittel verfügt, um Online-Tools zu verwenden? Die Alternative des Teams besteht darin, "Geruchstagebücher" bereitzustellen - oder auf andere Weise einfache Tabellen, in denen Gerüche aufgezeichnet werden können. Die Beobachtungen können dann von anderen Mitgliedern der Community oder vom Pilotleiter digitalisiert werden.

Während anderer Sitzungen hatten die Teilnehmer auch die Möglichkeit, über Projektfehler nachzudenken, sich mit komplexen Stakeholder-Engagements zu befassen, digitale Tools für die Datenerfassung zu verwenden und vieles mehr! Eine Woche voller Ideen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch über alles, was mit Citizen Science zu tun hat.

Simone leitet die Sitzung mit Nora, Lucía und María

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